Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

 

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ist eines der weltweit führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Ethnologie (Sozialanthropologie). Es hat seine Arbeit 1999 mit den Gründungsdirektoren Chris Hann und Günther Schlee aufgenommen und 2001 seinen permanenten Sitz im Advokatenweg 36 in Halle an der Saale bezogen. Im Jahr 2012 wurde Marie-Claire Foblets zur dritten Direktorin des Instituts ernannt.

Forschungsleitend ist die vergleichende Untersuchung gegenwärtiger sozialer Wandlungsprozesse. Besonders auf diesem Gebiet leisten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Institutes einen wichtigen Beitrag zur ethnologischen Theoriebildung, befassen sich darüber hinaus in ihren Projekten oft auch mit Fragestellungen und Themen, die im Mittelpunkt aktueller politischer Debatten stehen. Feldforschungsaufenthalte sind ein fester Bestandteil fast aller Forschungsprojekte.

Über 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind am Institut tätig, die meisten davon in den drei Abteilungen des Instituts: ‚Recht & Ethnologie‘ (Foblets); ‚Resilienz und Transformation in Eurasien‘ (Hann); ‚Integration und Konflikt‘ (Schlee).

Bibliothek, Forschungskoordination, IT-Abteilung und Verwaltung unterstützen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in ihren Forschungsvorhaben. Das Institut hat ein eigenes Gästehaus und organisiert regelmäßig Seminare und internationale Konferenzen. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Instituts arbeiten eng mit Ethnologen und Kollegen anderer Fachrichtungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Leipzig zusammen:

 

Seminar für Ethnologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Ethnologie der Universität Leipzig
Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien (ZIRS), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Graduiertenschule "Gesellschaft und Kultur in Bewegung"