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Die Abteilung


Established in March 2012, the 'Law & Anthropology' Department’s point of departure is the observation that values and norms today are circulating ever more vigorously among diverse societies and cultures. With this intensification of exchanges and encounters comes an increasing demand for translation between different legal orders at various levels of decision making all over the world. This demand engages, among others, the disciplines of social anthropology and law. It requires them not only to confront their own serious epistemological and conceptual constraints, each from its own perspective, but also to examine the extent to which scholars of the disciplines in question can and should take responsibility for the impact and the effects these translations may have in practice. Read more


Aktuelle Forschungsgruppen


(VULNER) Vulnerabilities Under the Global Protection Regime. How Does the Law Assess, Address, Shape and Produce the Vulnerabilities of the Protection Seekers?

 In recent years, policy and legal developments at EU and global level have increasingly emphasised the need to address and reduce migrants’ “vulnerabilities”. The objective is to tailor protection policies in a way that addresses specific protection needs. Yet, there is no solid understanding of the concrete meanings, practical consequences, and legal implications of migrants’ “vulnerability”. This group aims to address these uncertainties from a critical and comparative perspective, with an empirical focus on select countries in Europe (Belgium, Germany, Italy, Norway) and Africa (Uganda and South Africa), Canada and Lebanon. The analysis will combine a study of the relevant legal and policy frameworks and implementing practices, with field studies in select migrant settlements to document migrants’ experiences, including how they mobilize existing vulnerability categories to support their survival strategies. The research is funded by the EU under the grant agreement No. 870845 and a matching funding of the Canadian research council SSHRC/CRSH. (www.vulner.eu)


The Bureaucratization of Islam and its Socio-Legal Dimensions in Southeast Asia

Die Gruppe untersucht muslimische Diskurse im gegenwärtigen Südostasien und konzeptualisiert die Bürokratisierung des Islam als ein soziales und rechtliches Phänomen. Sie untersucht die Aushandlung der 'klassifikatorischen Macht des Staats' durch islambürokratische Akteure und andere soziale Gruppen/Individuen. Ausgehend von der Annahme, dass die Bürokratisierung des Islam ihre institutionellen Grenzen weit überschreitet, fragt das Projekt, wie Verstaatlichungen des Islam mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und Subjektformationen zusammenhängen und sich unterschiedliche nicht-bürokratische Akteure im Kontext der Bürokratisierung des Islam positionieren.


Die Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion

In den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatten über die Migration nach Europa und Deutschland lag die Aufmerksamkeit bisher darauf, wie die Integration von Migranten und Asylsuchenden gelingen kann. Ziel dieses Projektes ist es, die Mechanismen und Dynamiken besser zu verstehen, die dazu führen, dass manche Migranten von bestimmten gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen werden. Exklusion und Inklusion werden als kontinuierliche Prozesse verstanden, nicht als zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließende Zustände beschreiben.


Konflikregulierung in Deutschlands pluraler Gesellschaft

Das Forscherteam befasst sich mit ethnografischer Arbeit zu außergerichtlichen Konflikt­regulierungsmechanismen einiger in Deutschland ansässiger Fokusgruppen. Das Projekt schließt hauptsächlich an die Theorien und Methoden des Rechtspluralismus an, womit sowohl eine Koexistenz mehrerer Rechtssysteme und Rechtsquellen als auch eine Konkurrenz unterschiedlicher Ordnungsver­hält­nisse und normativer Regelungskomplexe gemeint ist. Mit diesem analytischen Ansatz bekennt sich das Projekt zu dem umfassenden Konzept von Recht in der Gesellschaft, welches sowohl einen ethnologischen Ansatz zur Norm­ativität (iwS.) eröffnet als auch einen rechtswissenschaftlichen fall- und regelungsorientierter Zugang zu Grunde legt.


Aktuelles aus der Abteilung


Buchvorstellung und Diskussion "The Construction of Fatherhood: The jurisprudence of the European Court of Human Rights" mit der Autorin Alice Margaria


Chaire Genre 2020 an Alice Margaria verliehen

Alice Margaria, Postdoktorandin am Fachbereich 'Recht & Anthropologie',  wurde vom Institut du Genre (Gender-Institut), Paris, mit dem Chaire 'Genre' 2020 ausgezeichnet. Als Inhaberin des Chaire wird sie in Verbindung mit dem CREDOF (Centre de Recherches et d'Etudes sur les Droits Fondamentaux) forschen. Darüber hinaus wird sie an der Universität Paris Nanterre (der Gastinstitution) verschiedene Seminare im Bereich Gender, Menschenrechte und Familienrecht abhalten. Der Aufenthalt von Alice wird im Herbst stattfinden.


Der lange Weg in die Mitte der Gesellschaft: Sechs Max-Planck-Institute erforschen soziale und rechtliche Exklusion als Folge von Migration

Gesellschaftliche Integration ist schon lange Gegenstand intensiver sozialwissenschaftlicher Forschung. Sehr viel weniger beachtet wurde bisher hingegen, welche gesetzlichen Regelungen, sozialen Verhaltensweisen und ökonomischen Bedingungen Exklusion zur Folge haben.


Feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus

9. Juni 2017

Am Donnerstag, 15. Juni 2017, wird ab 16:30 Uhr das neue Gebäude des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung am Advokatenweg 36 eingeweiht. Ab 18:45 Uhr findet im Neubau ein Fest statt, zu dem auch die Anwohner eingeladen wurden.

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Dissertationspreis für Salman Hussain

Salman Hussain, von September 2017 bis April 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Law & Anthropology" am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), wurde mit dem UC Berkeley S.S. Pirzada Dissertationspreis für Pakistan Studies ausgezeichnet. Hussain schloss die Arbeit an seiner Dissertation mit dem Titel "Together without Consensus: Class, Emotions and the Politics of the Rule of Law in the Lawyers’ Movement (2007–09) in Pakistan" während seines Aufenthalts am MPI ab.


Petra Burai erhält den Preis Pro Dissertatione Iuridica Excellentissima

Petra Burai (Abteilung ‚Recht & Ethnologie’) hat den Pro Dissertatione Iuridica Excellentissima Preis des Hungarian Academy of Sciences’ Institute for Legal Studies erhalten.



Projekte (Auswahl)

Mehr zu den MitarbeiterInnen der Abteilung und ihren aktuellen Projekten erfahren Sie hier.


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