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Annika Lems, Frontiers of Belonging: The Education of Unaccompanied Refugee Youth, Indiana University Press, 2022. ISBN: 978-0-253-06178-2

Als 2015 Tausende Geflüchtete nach Europa kamen, waren die Solidarität groß und die Hilfsangebote vielfältig. Besonders unbegleitete Kinder und Jugendliche wurden mit Empathie empfangen. Für sie wurden besondere Angebote entwickelt, mit denen große Hoffnungen auf eine schnelle Integration durch Bildung verbunden waren. Die Ethnologin Annika Lems hat 16 junge Geflüchtete begleitet und beschreibt in ihrem im Juli 2022 erschienenen Buch „Frontiers of belonging: the education of unaccompanied refugee youth“, warum sich das Versprechen auf Integration durch Bildung für viele der Jugendlichen nicht erfüllt hat und wie bürokratische Hürden den Anspruch auf Vielfalt und Teilhabe konterkarieren. mehr

Vom 21. bis 22. September 2022 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel „Colonialism and Transgenerational Memory in Europe“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Markus Wurzer von der Max-Planck-Forschungsgruppe "Alpine Geschichten des globalen Wandels".

Vom 21. bis 22. September 2022 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel „Colonialism and Transgenerational Memory in Europe“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Markus Wurzer von der Max-Planck-Forschungsgruppe "Alpine Geschichten des globalen Wandels". mehr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops “Gender, Migration, and Social Mobility among Transnational West African Women” vom 26. bis 28. Oktober 2022 am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (von links nach rechts): Pamela Kea, Cati Coe, Johanna Lukate, Chelsie Yount-André, David O'Kane, Dorothy Takyiakwaa, Jacqueline Knörr, Wilson Trajano Filho, Anaïs Ménard, Dumitrita Lunca, Erin Kenny, Kezia Aryeetey

Vom 26. bis 28. Oktober 2022 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung der Auftaktworkshop der Otto-Hahn-Forschungsgruppe "Gender, Migration, and Social Mobility among Transnational West African Women" statt. Die Veranstaltung wurde von Anaïs Ménard und Jacqueline Knörr organisiert. mehr

Vom 26. bis 28. Oktober 2022 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) ein Workshop mit dem Titel „Gender, Migration and Social Mobility among Transnational West African Women“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von den Forschungsgruppenleiterinnen Anaïs Ménard and Jacqueline Knörr.

Vom 26. bis 28. Oktober 2022 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) ein Workshop mit dem Titel „Gender, Migration and Social Mobility among Transnational West African Women“ statt. Anhand von Fallstudien werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Workshop speziell mit den bisher wenig erforschten Lebenswegen afrikanischer Frauen beschäftigen, die nach Europa kommen, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Organisiert wird die Veranstaltung von den Forschungsgruppenleiterinnen Anaïs Ménard and Jacqueline Knörr. Die Teilnahme am Workshop ist online möglich: Anmeldung bei Sophie Schreyer (schreyer@eth.mpg.de) mehr

Keebet von Benda-Beckmann 1946–2022

Mit großem Bedauern teilen wir mit, dass Prof. Dr. em. Keebet von Benda-Beckmann am 5. Oktober 2022 verstorben  ist. Das MPI trauert um eine international angesehene Wissenschaftlerin und geschätzte Kollegin. mehr

Die Ausstellung „Wechsel deine Perspektive – Ethnologie öffnet Türen“ ist im Landtag von Sachsen-Anhalt vom 12. Oktober bis 18. November 2022 zu sehen.

Was machen Ethnologinnen und Ethnologen, wenn sie sich manchmal monatelang an einem Ort aufhalten und in die Lebenswelten anderer Menschen eintauchen? Wo fahren sie hin und welche Erkenntnisse bringen sie mit? Die Ausstellung „Wechsel deine Perspektive – Ethnologie öffnet Türen“ gibt Antworten auf diese Fragen. Sie wird am 11. Oktober, um 15 Uhr vom Präsidenten des Landtags eröffnet und ist vom 12. Oktober bis 18. November 2022 im Landtag von Sachsen­Anhalt in Magdeburg öffentlich zugänglich. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max­-Planck­-Instituts für ethnologische Forschung in Halle (MPI) und des Seminars für Ethnologie der Martin-Luther­-Universität Halle­-Wittenberg. mehr

Anuscheh Farahat, Professorin für Öffentliches Recht, Migrationsrecht und Menschenrechte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ist vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft für die Dauer von fünf Jahren zum Max-Planck-Fellow berufen worden.

Anuscheh Farahat, Professorin für Öffentliches Recht, Migrationsrecht und Menschenrechte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ist vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft für die Dauer von fünf Jahren zum Max-Planck-Fellow berufen worden. Mit der Ernennung ist die Förderung ihres Forschungsprojektes „Labour Migration Regimes“ verbunden, an dem sie ab Anfang kommenden Jahres gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung arbeiten wird. Die Finanzierung des Projekts umfasst auch zwei Doktorandenstellen. Wir haben mit Anuscheh Farahat gesprochen und gefragt, worum es in ihrem Projekt geht, was das Besondere daran ist und wann es losgeht. mehr

Am 21. und 22. September findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Online-Workshop mit dem Titel "Colonialism and Transgenerational Memory in Europe" statt.

Am 21. und 22. September findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) ein Online-Workshop mit dem Titel "Colonialism and Transgenerational Memory in Europe" statt. Historiker und Ethnologen werden sich mit der Frage beschäftigen, welche Rolle die in den Familien weitergegebenen Erinnerungen an die koloniale Vergangenheit in Europa in der Gegenwart spielen. Der Workshop wird von Markus Wurzer organisiert, der Mitglied der unabhängigen MPI-Forschungsgruppe 'Alpine Histories of Global Change' am MPI ist. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bei Sophie Schreyer (schreyer@eth.mpg.de) an. mehr

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops "Buddhismus im Anthropozän" vom 13. bis 15. Juli 2022 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (von links nach rechts): Robert Desjarlais, Jovan Maud, Alex Grabiner, Alice Millington, Frederik Schroeer, Saskia Abrahms-Kavunenko, Shultz Abrahms-Kavunenko, Jessica Steinmann, Prabhath Sirisena, Kai Shmushko, Zoe Zielke, Tsering Lhamo, Ursula Rao, Matthew King

Vom 13. bis 15. Juli 2022 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel "Buddhismus im Anthropozän" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Jovan Maud vom MPI und Saskia-Abrahms Kavunenko, einer ehemaligen MPI-Mitarbeiterin, die jetzt am Zentrum für zeitgenössische buddhistische Studien der Universität Kopenhagen tätig ist. mehr

Biao Xiang, Direktor der Abteilung 'Anthropologie des wirtschaftlichen Experimentierens: Frontiers of Transformation' am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

In einem Interview in der Frankfurter Rundschau über sein Forschungsgebiet und aktuelle Konflikte vergleicht Biao Xiang die Praxis von Plattformunternehmen mit dem Feudalismus. Krisen würden auch nicht automatisch Veränderungen bewirken, das habe die Finanzkrise von 2008 deutlich gemacht. Über aktuelle Weltkonflikte sagt Xiang in Bezug auf die USA: „Dort scheinen das Rassismusproblem, wirtschaftliche Ungleichheit, ideologische Polarisierung und die systemische Krise der Demokratie unlösbar. Als Reaktion darauf sucht die herrschende Elite globalen Einfluss als Ausgleich für die schwindende Legitimität im eigenen Land. Für die US-Elite war der Krieg zwischen Russland und der Ukraine fast ein Gottesgeschenk. Der militärisch-industrielle Komplex expandiert rapide zu einer globalen Verbindung aus Militär, Industrie, Finanzwesen und Medien. Damit das weiterläuft, wurde die Konfrontation mit China jetzt zur strategischen Notwendigkeit.“  

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