News-Archiv

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In loser Reihenfolge veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit Alumni des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Wir wollen wissen, wo sie leben und arbeiten, woran sie forschen und welche Rolle die Zeit am MPI für sie heute noch spielt. Und sie erzählen uns, welchen Rat sie ihren Studierenden mit auf den Weg geben und welches Buch sie in letzter Zeit beeindruckt hat.

Biao Xiang – Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

Wie sieht die Gesundheitsversorgung der Zukunft in Sachsen-Anhalt aus? Ist die Digitalisierung eine Chance oder eine Gefahr? Wie gelingt es Migrantinnen in Halle, ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln? Und wie beeinflusst die Globalisierung die Lebenswelt queerer Gemeinschaften in Namibia? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung und der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bei der Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 3. Juli 2026.

Call for Nominations

8. Mai 2026

The Max Planck Society invites nominations, including self-nominations, for the position of Director at the Max Planck Institute (MPI) for Social Anthropology. The Director will lead a research Department at the Institute and contribute to the Institute’s mission.

Vor kurzem hat am MPI für ethnologische Forschung ein neues Projekt mit dem Titel „Situierte Fürsorge: Subjektivität, Wissen und Arbeit“ begonnen, das im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird. Wir haben mit Lauren Cubellis, der Leiterin der Forschungsgruppe, gesprochen. Wir wollten wissen, worum es bei ihrem Projekt geht und was dazu geführt hat, dass sie nach Halle ans MPI gekommen ist.

Ursula Rao, Direktorin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, wurde Ende 2025 zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt. Die Akademie hat rund 1700 Mitglieder aus über 30 Ländern. Hauptaufgabe der Leopoldina ist es, für politische Entscheidungsträger wissenschaftliche Erkenntnisse nutzbar zu machen und so zur aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft und einer lebenswerten Umwelt beizutragen.

Beteiligung als Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen: Ein neues Kompetenzkolleg der Universitätsmedizin Halle untersucht, wie gesellschaftliche Teilhabe die Qualität, Akzeptanz und Wirkung von Gesundheitsforschung beeinflusst. In enger Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung analysiert das Team zudem gesellschaftliche Perspektiven auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Vom 4. bis 5. Dezember 2025 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung eine Konferenz mit dem Titel „Environmental Rights in Multiple Contexts – Stocktaking and Moving Forward“ statt, die von der Max-Planck-Fellow-Gruppe „Umweltrechte im kulturellen Kontext“ unter der Leitung von Dirk Hanschel organisiert wird. Die Beiträge der Tagung befassen sich mit der Bedeutung von Umweltrechten für lokale Gemeinschaften, deren Alltag in unterschiedlicher Weise durch Umweltzerstörungen bedroht ist. Unterstützt wird die Konferenz auch von der Volkswagen-Stiftung.

Am 27. und 28. November 2025 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung die Jahrestagung des CUREDI-Projekts statt. CUREDI (Cultural and Religious Diversity under State Law across Europe) ist eine Initiative der Abteilung „Recht & Anthropologie” am MPI. Ziel des Projekts ist es, eine öffentlich zugängliche Datenbank mit Gerichtsurteilen zu entwickeln und zu pflegen, die sich mit Fragen der wachsenden kulturellen und religiösen Vielfalt in Europa befassen. Die Datenbank beinhaltet Analysen und Kommentare von Rechtsexperten und Verweise auf die einschlägige ethnologische Forschung.

Ikuno Naka, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, und Garima Jaju, Smuts-Forschungsstipendiatin an der Universität Cambridge, sprechen über das Filmen von Bürokratie, Warten und die Funktionsweise des Staates in Indien. Ihre jüngste Arbeit – ein ethnografischer Kurzfilm mit dem Titel Reception Room, Wing D – wurde im Rahmen des Filmfestivals des Royal Anthropological Institute in Großbritannien gezeigt, wo der Film eine lobende Erwähnung für den Marsh Short Film Prize erhielt.

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