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Vom 3.–5. Oktober 2019 findet im Harnack-Haus, Ihnestraße 16–20, in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Cargoes: The Materiality of Connectivity in Motion Across the Indian Ocean“ statt. Die Konferenz wird im Rahmen des am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) angesiedelten Fellow-Programms „Connectivity in Motion – Port Cities of the Indian Ocean“ unter der Leitung von Max-Planck-Fellow Burkhard Schnepel organisiert. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen „Cargoes“, also Dinge, die transportiert und danach oft, aber nicht immer, verkauft werden. Wie stellt der Austausch und Konsum dieser Dinge Verbindungen zwischen Menschen, Gruppen, Regionen, Nationen und ganzen Kontinenten her? mehr

Am 23. September 2019 stellt das von Attila Melegh geleitete Karl Polanyi Center for Global Studies an der Corvinus-Universität Budapest das kürzlich erschienene Buch „Repatriating Polanyi. Market Society in the Visegrád States“ von Chris Hann vor. Mihály Sárkány, Joanna Mroczkowska, Iván Szelényi und Gergely Pulay nehmen an der Veranstaltung als Kommentatoren teil. Margit Feischmidt wird die Diskussion moderieren. Im Vorfeld der Buch-Präsentation haben wir mit Chris Hann gesprochen und ihm ein paar Fragen zum Inhalt seines Buches gestellt. mehr

Die Konferenz „Law, Islam and Anthropology“, 9. bis 10. November 2018, war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) und der Vereniging tot bestudering van het recht van de Islam en het Midden Oosten (RIMO). mehr

Der Workshop, der von der Max Planck Forschungsinitiative “Die Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion” initiiert und veranstaltet wurde, konzentrierte sich auf die Zusammenhänge zwischen Zwangsmigration, Exklusion und sozialer Klasse. In der bisherigen Forschung zu Fluchtmigration findet der Aspekt der sozialen Klasse oft wenig Beachtung oder verbirgt sich hinter anderen Begriffen, z. B. wenn Geflüchtete als „verletzlich“, „arm“, oder als „besser gestellt“ beschrieben werden. mehr

Der ungarische Soziologe, Ökonom, Historiker und renommierte Analytiker der autoritären Wende in Osteuropa Attila Melegh war fünf Monate lang Gastwissenschaftler am MPI für ethnologische Forschung. Er ist Professor an der Corvinus University, Budapest, und Senior Researcher am Demographic Research Institute, Budapest. Er ist außerdem Gründungsdirektor des Karl Polanyi Research Center for Global Social Studies an der Corvinus University. Von ihm wollten wir wissen, wie er die aktuelle politische Lage in Europa einschätzt und inwieweit die Schriften von Karl Polanyi zur Analyse der Entwicklung beitragen können. Außerdem gibt es auch noch einen weiteren guten Grund für dieses Interview: Polanyis bedeutendes Werk The Great Transformation ist vor genau 75 Jahren erschienen. mehr

Für viele Menschen bedeutet das Leben in Städten ein Leben unter prekären Bedingungen – in ökonomischer, sozialer, moralischer und gesundheitlicher Hinsicht. Denn Urbanität ist durch hohe Anonymität, die physische Nähe zu Fremden und die Abhängigkeit von Geld geprägt. Dabei wird die Stadt auch als ein Umfeld wahrgenommen, das sich in ständigem Wandel befindet. Hier treffen transnationale Ströme von Menschen, Ideen und Kapital aufeinander. Unsicherheit, Risiko und Verletzlichkeit sind die Herausforderungen, die das Leben in der Stadt mit sich bringt. mehr

Im Juni wird Kirsten Endres‘ neues Buch „Market Frictions. Trade and Urbanization at the Vietnam-China Border” als 5. Band in der Reihe „Max Planck Studies in Anthropology and Economy“ bei Berghahn erscheinen. Vietnam-Spezialistin Kirsten Endres ist Forschungsgruppenleiterin in der Abteilung ‚Resilienz und Transformation in Eurasien‘ am Max-Planck- Institut für ethnologische Forschung (MPI). Wir haben mit ihr über ihr neues Buch gesprochen. mehr

Vom 20.–21. Juni 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) eine Konferenz mit dem Titel „Guardians of Productive Landscapes“ (GPL) statt. GPL ist eine Initiative, an der neben der Universität Göttingen die Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ am MPI beteiligt ist. Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung der traditionellen Landbewirtschaftung in Ostafrika für den Erhalt der Biodiversität zu dokumentieren. In diesem Rahmen sind auch ethnografische Filme entstanden, die auf der Konferenz in Ausschnitten gezeigt und diskutiert werden. Die Sprache der Konferenz ist Englisch. mehr

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