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Im Sommersemester 2021 vertritt Hatem Elliesie, Gruppenleiter am MPI für ethnologische Forschung, die Professur für Islamisches Recht an der Universität Leipzig. Bereits im Februar dieses Jahres wurde er außerdem zum Nachwuchsgruppenleiter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ernannt. mehr

In loser Reihenfolge veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit Alumni des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Wir wollen wissen, wo sie leben und arbeiten, woran sie forschen und welche Rolle die Zeit am MPI für sie heute noch spielt. Und sie erzählen uns, welchen Rat sie ihren Studierenden mit auf den Weg geben und welches Buch sie in letzter Zeit beeindruckt hat. mehr

Am 25. März 2021 organisierte der chinesische Technologie-Riese Tencent, Betreiber der App WeChat mit über 1,2 Milliarden Nutzern, einen Dialog zwischen Biao Xiang, Direktor der Abteilung 'Anthropologie des ökonomischen Experimentierens: Frontiers of Transformation' am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, und Datenexperten und Wirtschaftsanalysten von Top-Tech-Unternehmen. Unter dem Titel " Human, Algorithm and System" baute die Diskussion auf Xiangs Vortrag auf, den er bei der Tencent-Jahreskonferenz am 9. Januar 2021 in der Sektion "Technologies for the Good" gehalten hatte. mehr

Als die UNESCO-Mitgliedsstaaten 1972 die Welterbekonvention verabschiedet haben, stand eine Idee im Mittelpunkt dieses Vertrags: Die gemeinsame Verantwortung für den Schutz ausgewählter Denkmäler von globaler Bedeutung – ungeachtet aller nationalstaatlicher Interessen. Christoph Brumann zeigt in seinem im März 2021 erschienenen Buch The Best We Share: Nation, Culture and World-Making in the Unesco World Heritage Arena, dass die Dominanz des Globalen Nordens der Idee einer gleichberechtigten Weltgemeinschaft von Anfang an entgegenstand und wie seit der Komiteesitzung 2010 in Brasilien die Unesco-Mitglieder ihre nationalstaatlichen Interessen mit zunehmender Kompromisslosigkeit durchsetzen. mehr

Biao Xiang, Direktor der Abteilung ‚Anthropologie des ökonomischen Experimentierens: Frontiers of Transformation‘, wurde kürzlich in einem populären Comic vorgestellt. Unter dem Titel Bullshit Jobs (in China) versammelt das Zine eine Reihe von Webcomics von Krish Raghav, zusammen mit einem theoretischen Nachwort, das über die Ursprünge des weit verbreiteten Stresses und der Desillusionierung der chinesischen Jugend über ihr Arbeitsleben reflektiert. mehr

Farrah Raza leitet seit September 2020 die Minerva-Forschungsgruppe "The Ethics of Exchange: The Regulation of Organ Donation and Transplantation" in der Abteilung 'Law & Anthropology' des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Außerdem ist sie Lehrbeauftragte für Öffentliches Recht am Pembroke College, University of Oxford. Das Minerva Fast Track Programm der Max-Planck-Gesellschaft unterstützt herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen, indem es ihnen eine langfristige Karriereperspektive in Führungspositionen eröffnet. mehr

Am 10. Februar 2021 wurde Katrin Seidel von der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg habilitiert. Im Anschluss an ihren öffentlichen Vortrag wurde ihr die Venia Legendi für Rechtsethnologie, Rechtssoziologie und Rechtsvergleichung verliehen. Ihre Habilitation schrieb sie zum Thema: “Internationalised Constitution-Making as Tool for Negotiating Statehood and Rule of Law: South Sudan’s and Somaliland’s Constitutional Genesis in the Context of Plural Legal (Dis-) Ordering” mehr

Ab 1. Februar 2021 ist Ursula Rao die neue Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Sie löst Marie-Claire Foblets ab, die diese Position seit Juli 2015 innehatte. Ursula Rao ist seit April 2020 Direktorin der neuen Abteilung ‚Ethnologie, Politik und Governance‘. Zuvor war sie Professorin an der Universität Leipzig, wo sie acht Jahre das Institut für Ethnologie geleitet hat. mehr

Im ersten Teil der Diskussionsreihe „Kant – Ein Rassist?“, die unter anderem von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften organisiert wurde, diskutiert Cengiz Barskanmaz aus der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am MPI gemeinsam mit anderen Experten darüber, ob Kants Schriften über außereuropäische Völker und Menschen als rassistisch angesehen werden müssen. Barskanmaz untersucht in seinem Vortrag, ob Kants Aussagen heute als Angriff auf die Menschenwürde anzusehen sind und damit strafrechtlich relevant wären oder ob sie vom Grundrecht der Meinungsfreiheit geschützt sind. mehr

Carolin Görzig spricht im Interview mit dem Radiosender WDR 5 über ihre Forschung zum internationalen Terrorismus. Sie erklärt, warum es seit Ende des 19. Jahrhunderts vier große Terrorwellen gegeben hat und durch welche Ereignisse sie ausgelöst und begünstigt wurden. mehr

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