News Archiv

Liste wird gefiltert nach:

Filter zurücksetzen

Im ersten Teil der Diskussionsreihe „Kant – Ein Rassist?“, die unter anderem von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften organisiert wurde, diskutiert Cengiz Barskanmaz aus der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am MPI gemeinsam mit anderen Experten darüber, ob Kants Schriften über außereuropäische Völker und Menschen als rassistisch angesehen werden müssen. Barskanmaz untersucht in seinem Vortrag, ob Kants Aussagen heute als Angriff auf die Menschenwürde anzusehen sind und damit strafrechtlich relevant wären oder ob sie vom Grundrecht der Meinungsfreiheit geschützt sind. mehr

Carolin Görzig spricht im Interview mit dem Radiosender WDR 5 über ihre Forschung zum internationalen Terrorismus. Sie erklärt, warum es seit Ende des 19. Jahrhunderts vier große Terrorwellen gegeben hat und durch welche Ereignisse sie ausgelöst und begünstigt wurden. mehr

Floramante S.J. Ponce hat den diesjährigen Preis des Anthropology of Food Network der Europäischen Vereinigung der Ethnologen (EASA) gewonnen. Der Preis wird an Doktoranden vergeben, die das beste wissenschaftliche Paper eingereicht haben. Ponce ist Mitglied der Forschungsgruppe Electric Statemaking in the Greater Mekong Subregion von Kirsten W. Endres in der Abteilung 'Resilienz und Transformation in Eurasien'. mehr

Seit Januar 2020 bestimmt das Auf und Ab der Pandemie das öffentliche Leben, die Berichterstattung in den Medien und natürlich auch die Wissenschaft. Ethnologen müssen sich intensiv mit der Krise beschäftigen, denn ihr Labor ist das soziale Leben. Im Zentrum ihrer Forschung steht normalerweise das Eintauchen in die Welt des Alltags, der Rituale, Bräuche und Gewohnheiten. Und genau das ist seit fast einem Jahr nur noch sehr eingeschränkt möglich. Aber sie sind eben auch Meister der präzisen Beschreibung von sozialem Wandel und den Veränderungen im Leben der Menschen. Ursula Rao, Biao Xiang, Günther Schlee und David O’Kane haben sich in den letzten Wochen im Radio und in Blogbeiträgen mit den globalen Auswirkungen der Pandemie beschäftigt. Sie reden und schreiben über Begrüßungsrituale, neue Formen der Mobilität und Migration und darüber, welchen Wert lokale Gemeinschaften angesichts internationaler Bedrohungen haben. mehr

Max-Planck-Direktor Chris Hann wurde von der Generalversammlung der Polnischen Akademie der Gelehrsamkeit zum Auswärtigen Mitglied der Akademie gewählt. mehr

Klimakrise, Kriege und Armut lassen vielen Menschen keine Wahl – vor Gewalt und Hunger fliehen sie nach Europa. Doch die Flucht selbst ist oft lebensgefährlich. Beim 78. Zeit-Forum Wissenschaft ist Günther Schlee gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten der Frage nachgegangen, wie Migration humaner gestaltet werden kann. mehr

Sally Engle Merry (1944–2020)

29. September 2020

Die Kolleg*innen des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung möchten ihre tiefe Trauer und Anteilnahme anlässlich des Todes von Sally Engle Merry ausdrücken. mehr

20 Kommentare zur Pandemie 2020

11. September 2020

Während des Lockdowns und danach widmeten sich Chris Hann und Kolleg*innen in einer Reihe von Blogbeiträgen der Corona-Pandemie und ihren Folgen. Die 20 Texte, die von Mitgliedern des REALEURASIA-Projekts und Kolleg*innen aus aller Welt verfasst wurden, beleuchten aus ethnologischer Sicht aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Ländern Eurasiens und erläutern die politischen und historischen Hintergründe. mehr

In loser Reihenfolge veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit Alumni des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Wir wollen wissen, wo sie leben und arbeiten, woran sie forschen und welche Rolle die Zeit am MPI für sie heute noch spielt. Und sie erzählen uns, welchen Rat sie ihren Studieren mit auf den Weg geben und welches Buch sie in letzter Zeit beeindruckt hat. mehr

In einem ganzseitigen Artikel erweitert Carolin Görzig David Rapoports Modell der Entwicklung des modernen Terrorismus in vier Wellen. Während individuelle Lebensläufe sehr divergieren und kaum belastbare Schlüsse auf die Entwicklung des Terrorismus zulassen, verspricht eine Generationen-Analyse sehr viel aussagekräftigere Erkenntnisse. Dabei lässt sich beobachten, dass Ideologien und Feindbilder offensichtlich jeweils an die übernächste Generation weitergegeben werden. Terrorgruppen lernen aber nicht nur den Einsatz von Gewalt. Die nordirische IRA und die ägyptische Gamaa Islamiya haben zum Beispiel erkannt, dass es sich lohnt, der Gewalt abzuschwören und politische Wege zu suchen, um ihren Interessen Gehör zu verschaffen. mehr

Zur Redakteursansicht