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Stanford-Professorin spricht über den Zusammenhang von Erbschaft, Werten, und sozialer Ungleichheit

20. Juni 2018
Seit den 1980er Jahren nimmt die soziale Ungleichheit in wohlhabenden Industriestaaten durch die Konzentration von Kapital in den Händen weniger zu. Prof. Sylvia J. Yanagisako von der Stanford University wird sich in ihrem Vortrag am Donnerstag, 28. Juni, um 18 Uhr am MPI für ethnologische Forschung, Advokatenweg 36 mit der Bedeutung von Erbschaften und Verwandtschaftsbeziehungen bei der zunehmenden Kapitalkonzentration auseinandersetzen. Der Vortrag in englischer Sprache findet im Rahmen der jährlichen Goody-Vorlesung statt, die von Prof. Chris Hann, Direktor der Abteilung ‚Resilienz und Transformation‘, organisiert wird. [mehr]

Mehr als Chaos und Krise: Somalia im Umbruch

15. Juni 2018
Somalia gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als hoffnungsloser Fall, als Failed State, in dem nichts funktioniert, der keine Zukunft hat und der den internationalen Frieden bedroht. Tatsächlich gibt es aber kaum wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die gegenwärtige Lage im Land. Denn nahezu alle verfügbaren Daten stammen aus den 1960er–1980er Jahren. Die Konferenz “Continuity and change in Somali society, politics, and economy in the longue durée”, die vom 20. bis 22. Juni am MPI für ethnologische Forschung stattfindet, will deshalb auf der Basis aktueller sozialwissenschaftlicher Forschung ein differenzierteres Bild der Lage in Somalia zeichnen. Die Tagungssprache ist Englisch. [mehr]

Grund zur Sorge um David Scheffel in der Slowakei

11. Juni 2018
Das „Forschungsnetzwerk Sozialanthropologie der Visegrád-Staaten“ ist in Sorge um den renommierten Kollegen David Scheffel (Thompson Rivers University in Kamloops, BC, Canada). Nach den uns zur Verfügung stehenden Informationen https://www.justicefordavidscheffel.com/ ist klar, dass die Bedingungen, unter denen er in der Slowakei inhaftiert ist, nicht den in der EU üblichen Standards entsprechen. Wir fordern, dass David Scheffel so schnell wie möglich die Chance bekommt, in einem fairen Verfahren zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Chris Hann, im Namen des V4Network, Halle (Saale) 11. Juni 2018 [mehr]

Die Visegrád-Staaten im Strudel postsozialistischer Umbrüche

31. Mai 2018
Niedrige Löhne, zunehmende soziale Ungleichheit, Arbeitsmigration, Fremdenfeindlichkeit – die vier Visegrád-Staaten Tschechien, Ungarn, Polen und Slowakei kämpfen mit sehr ähnlichen gesellschaftlichen und politischen Problemen. Mit den Ursachen und den weitreichenden Folgen dieser Situation beschäftigt sich vom 7. bis 8. Juni 2018 die internationale Konferenz ‘Visegrád Belongings: Freedoms, Responsibilities and Everyday Dilemmas’ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI). Die Tagungssprache ist Englisch. [mehr]

Workshop: Geschäfte mit dem Land im Globalen Süden und ihre Folgen

17. Mai 2018
Im letzten Jahrzehnt hat der großflächige Erwerb von Landrechten durch finanzstarke Investoren in vielen Ländern des Globalen Südens massiv zugenommen. Mit den weitreichenden Folgen dieser Eingriffe für die lokale Bevölkerung, die Umwelt und die Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt sich vom 23. bis 25 Mai der internationale Workshop „Transformations and visions: responses, alternatives and resistances to large-scale land deals in the Global South“ am Max-Planck Institut für ethnologische Forschung. Die Tagungssprache ist Englisch. [mehr]

Humanitäre Visa – die Suche nach einer menschenwürdigen Asylpolitik

9. Mai 2018
Seit vielen Jahren suchen Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt Schutz in Europa. Da der Antrag auf Asyl aber nur auf dem Hoheitsgebiet eines EU-Mitgliedstaats gestellt werden kann, begeben sich Tausende auf lebensgefährliche Fluchtrouten über das Mittelmeer oder den Balkan. Eine Möglichkeit, auf sicherem Weg nach Europa zu gelangen, wäre die Ausstellung von humanitären Visa. Die Konferenz „Humanitarian visas and the external dimension of the EU migration and asylum policy“, die vom 17. bis 18. Mai am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung stattfindet, wird sich mit der Frage beschäftigen, ob humanitäre Visa eine sinnvolle Alternative für die EU-Asyl- und Migrationspolitik sein können. Die Konferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilung ‚Recht und Ethnologie‘ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung und der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Konferenzsprache ist Englisch. [mehr]

Wohin? Was passiert, wenn Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.

24. April 2018
Video-Mitschnitt des Max-Planck-Forums in Halle. [mehr]

Stipendium der Daimler und Benz Stiftung für Dominik Müller

20. April 2018
Emmy-Noether-Forschungsgruppenleiter setzt sich in strengem Auswahlverfahren durch [mehr]

Haushalte und Finanzialisierung in Europas Peripherie – ein Workshop-Bericht

3. April 2018
Vom 22.–23. Februar 2018 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) der Workshop “Households and Peripheral Financialisation in Europe” statt. Er wurde von Marek Mikuš vom MPI und Petra Rodik von der Universität Zagreb organisiert. [mehr]

Abwanderung und ihre Folgen für Westafrika

3. April 2018
Workshop über soziale und wirtschaftliche Auswirkungen von Migration für die Herkunftsstaaten [mehr]
 
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