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Das Royal Anthropological Institute (RAI) verleiht Max-Planck-Direktor Chris Hann am Mittwoch, 18. Dezember, die Huxley Memorial Medal. Die Auszeichnung wurde zum Gedenken an den Anatomen und viktorianischen Universalgelehrten Thomas Henry Huxley (1825–1895) gestiftet. Sie ist die höchste Auszeichnung des RAI, der weltweit ältesten wissenschaftlichen Vereinigung, die sich der Förderung der Anthropologie im weitesten Sinne widmet. Im Anschluss an die Verleihung der Medaille am 18. Dezember, um 17:30 Uhr, wird Chris Hann im Britischen Museum in London einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Economy and Ethics in the Cosmic Process“ halten. mehr

Die Zukunft der Arbeit

2. Dezember 2019

Vom 11. bis 13. Dezember findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) eine Konferenz mit dem Titel „Work, Ethics and Freedom“ statt. Ethnologen, Soziologen und Juristen untersuchen meist anhand von Fallstudien, welche Tätigkeiten heute als Arbeit anerkannt sind und welche rationalen, emotionalen, moralischen und manchmal sogar spirituellen Dimensionen Arbeit in unterschiedlichen Kontexten hat. Es ist die erste Konferenz des Max-Cam Centers („Max Planck – Cambridge Centre for Ethics, Economy and Social Change, MAX–CAM“). Den Eröffnungsvortrag am 11. Dezember, um 18 Uhr, hält Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, über verschiedene Konfigurationen im Verhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus in der Theorie und der realen Welt. mehr

Dr. Dominik Müller war seit 2016 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI). Jetzt hat er einen Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) auf eine W2-Professur für Kultur- und Sozialanthropologie angenommen. mehr

Marek Mikuš ist seit dem 1. Oktober 2019 am MPI für ethnologische Forschung Leiter einer Forschungsgruppe, die im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. In seinem Projekt mit dem Titel „Peripheral Debt: Money, Risk and Politics in Eastern Europe“ wird er sich mit den Folgen der hohen Verschuldung privater Haushalte in Osteuropa beschäftigen. Wir haben ihn gefragt, warum dieses Thema so relevant ist und was ihn daran interessiert. mehr

Vom 21.–22. November 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel „Is Terrorist Learning Different?“ statt. Der Workshop wird von den Mitgliedern der Forschungsgruppe „Wie ‚Terroristen‘ lernen“ organisiert. Auf der Basis internationaler Fallstudien werden die Workshopteilnehmer Lernprozesse von Terrorgruppen und ihren Mitgliedern analysieren. Die Sprache des Workshops ist Englisch. mehr

Wie sieht die Zukunft des Terrorismus aus und was kann man aus vergangenen Entwicklungen lernen? Gibt es vielleicht sogar typische Muster, die Aufschluss darüber geben, in welcher Weise terroristische Bewegungen entstehen und wie sie sich entwickeln? Diesen Fragen geht Carolin Görzig in ihrem zwölfminütigen Vortrag nach, bei dem sie auch von Feldforschungen in Nordirland, Tunesien und dem Nahen Osten berichtet. mehr

Zum Auftakt der Konferenz „Work, Ethics and Freedom“, die vom 11. bis 13. Dezember 2019 am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung stattfindet, hält der renommierte Sozialforscher Wolfgang Streeck den Eröffnungsvortrag mit dem Titel: „Reflections on the Particular and the Universal: Varieties and commonalities in social life and social science“. Es ist die erste große Konferenz im Rahmen des Max-Cam Centers („Max Planck – Cambridge Centre for Ethics, Economy and Social Change). mehr

Vom 3.–5. Oktober 2019 findet im Harnack-Haus, Ihnestraße 16–20, in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Cargoes: The Materiality of Connectivity in Motion Across the Indian Ocean“ statt. Die Konferenz wird im Rahmen des am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) angesiedelten Fellow-Programms „Connectivity in Motion – Port Cities of the Indian Ocean“ unter der Leitung von Max-Planck-Fellow Burkhard Schnepel organisiert. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen „Cargoes“, also Dinge, die transportiert und danach oft, aber nicht immer, verkauft werden. Wie stellt der Austausch und Konsum dieser Dinge Verbindungen zwischen Menschen, Gruppen, Regionen, Nationen und ganzen Kontinenten her? mehr

Am 23. September 2019 stellt das von Attila Melegh geleitete Karl Polanyi Center for Global Studies an der Corvinus-Universität Budapest das kürzlich erschienene Buch „Repatriating Polanyi. Market Society in the Visegrád States“ von Chris Hann vor. Mihály Sárkány, Joanna Mroczkowska, Iván Szelényi und Gergely Pulay nehmen an der Veranstaltung als Kommentatoren teil. Margit Feischmidt wird die Diskussion moderieren. Im Vorfeld der Buch-Präsentation haben wir mit Chris Hann gesprochen und ihm ein paar Fragen zum Inhalt seines Buches gestellt. mehr

Die Konferenz „Law, Islam and Anthropology“, 9. bis 10. November 2018, war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) und der Vereniging tot bestudering van het recht van de Islam en het Midden Oosten (RIMO). mehr

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