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Landwirtschaft in Ostafrika: Kleine Strukturen – große Bedeutung für die Biodiversität

Vom 20.–21. Juni 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) eine Konferenz mit dem Titel „Guardians of Productive Landscapes“ (GPL) statt. GPL ist eine Initiative, an der neben der Universität Göttingen die Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ am MPI beteiligt ist. Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung der traditionellen Landbewirtschaftung in Ostafrika für den Erhalt der Biodiversität zu dokumentieren. In diesem Rahmen sind auch ethnografische Filme entstanden, die auf der Konferenz in Ausschnitten gezeigt und diskutiert werden. Die Sprache der Konferenz ist Englisch. mehr

Carola Lentz spricht über die Entstehung neuer Klassenverhältnisse in Nordghana

Die LoDagaa (Dagara) wurden von Jack Goody in den 1950er Jahren als Beispiel einer herrschaftsfreien Gesellschaft beschrieben. Die Mainzer Ethnologin Carola Lentz wird sich in ihrem Vortrag mit dem Titel „Class and Power in a Stateless Society: revisiting Jack Goody’s ethnography of the LoDagaa (Ghana)” damit beschäftigen, wie sich die soziale Struktur und politische Organisation dieser Gruppe in Nordghana im Laufe des 20. Jahrhunderts gewandelt hat und wie es zur Herausbildung von Chieftaincy, Ethnizität und einer Mittelklasse gekommen ist. Der Vortrag in englischer Sprache findet am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr am MPI für ethnologische Forschung (MPI) im Advokatenweg 36 im Rahmen der jährlichen Goody-Vorlesung statt, die von Chris Hann, Direktor der Abteilung ‚Resilienz und Transformation‘, organisiert wird. mehr

Ethnologie des Smartphones: Vortrag von Thomas Hylland Eriksen

Am 12. Juni 2019 hält der norwegische Ethnologe Thomas Hylland Eriksen am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung einen Vortrag mit dem Titel: „To See the World in a Grain of Sand: The smartphone and comparative anthropology“. Eriksen ist Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPI und wurde insbesondere mit seiner Theorie der globalen Überhitzung einem breiten Publikum bekannt. In seinem Vortrag wird er sich aus ethnologischer Perspektive mit den Folgen der weltweiten Verbreitung von Smartphones beschäftigen. Der englischsprachige Vortrag beginnt um 18:00 Uhr. mehr

Fluchtmigration: Wer arm ist, hat wenig Chancen

Vom 23.–24. Mai 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) ein Workshop mit dem Titel „Forced Migration, Exclusion, and Social Class“ statt. Die Teilnehmer des Workshops werden sich damit auseinandersetzen, wie der wirtschaftliche und soziale Hintergrund, den Menschen vor der Flucht hatten, ihre Lebenschancen während der Flucht und nach der Ankunft in den Aufnahmestaaten beeinflusst. Der Workshop findet im Rahmen der von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Forschungsinitiative "Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion (WiMi)" statt. Die Sprache des Workshops ist Englisch. mehr

Philipp Schröder erhält den Forschungspreis Ethnographie

Für sein Buch „Bishkek Boys. Neighbourhood Youth and Urban Change in Kyrgyzstan's Capital” erhält Philipp Schröder, der von 2006–2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ am MPI war, den Forschungspreis Ethnographie des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Der Preis wird im Rahmen der 7. Fuldaer Feldarbeitstage am 5. Juli 2019 überreicht. mehr

Sendung im Deutschlandfunk über die Konferenz „Urban Precarity“

Am 18. April 2019 hat der Deutschlandfunk einen längeren Beitrag zum Thema „Probleme und Hoffnungen in der modernen Stadt“ gebracht. Anlass für diese Sendung war der Workshop „Urban Precarity“, der vom 27.–29. März am MPI für ethnologische Forschung stattfand. In der Sendung kommen die beiden Organisatoren des Workshops Christian Laheij und Brian Campbell aus der Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ sowie die amerikanische Ethnologin Ida Susser ausführlich zu Wort. mehr

Dissertationspreis für Salman Hussain

Salman Hussain, von September 2017 bis April 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Law & Anthropology" am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), wurde mit dem UC Berkeley S.S. Pirzada Dissertationspreis für Pakistan Studies ausgezeichnet. Hussain schloss die Arbeit an seiner Dissertation mit dem Titel "Together without Consensus: Class, Emotions and the Politics of the Rule of Law in the Lawyers’ Movement (2007–09) in Pakistan" während seines Aufenthalts am MPI ab. mehr

Financialization and the Production of Nature – Workshop-Bericht

Am 7. Februar 2019 fand der Workshop “Financialization and the Production of Nature: New Frameworks for Understanding the Capital-Society-Nature Nexus” am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (MPI) statt. Er wurde von Natalia Buier, MPI, und Jaume Franquesa, University at Buffalo – SUNY, organisiert. mehr

Leben in urbanen Räumen – leben in Unsicherheiten

Vom 27.–29. März 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) ein Workshop mit dem Titel „Urban Precarity“ statt. Die Teilnehmer des Workshops werden sich damit auseinandersetzen, wie das urbane Leben durch Prekaritätserfahrungen geprägt ist. Dabei werden sie die vielfältigen Aspekte von Prekarität beleuchten. Prekarität wird dabei nicht nur als materielle Knappheit verstanden, sondern als ein Phänomen betrachtet, das auch moralische, rechtliche, politische, diskursive, räumliche und wirtschaftliche Dimensionen hat. Der Workshop wird von Christian Laheij und Brian Campbell aus der Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ organisiert. Die Sprache des Workshops ist Englisch. mehr

Interview mit Annika Lems – Neue Forschungsgruppenleiterin am MPI

Annika Lems arbeitet seit Anfang Januar am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung. Sie ist Leiterin einer von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten unabhängigen Forschungsgruppe. Die Österreicherin hat einen MA-Abschluss in Sozialanthropologie der Universität Wien und wurde an der Swinburne University in Melbourne promoviert. In ihrer Promotion mit dem Titel “Being-Here: Placemaking in a World of Movement” ist sie anhand der Geschichten von drei somalischen Flüchtlingen der Frage nachgegangen, was es bedeutet, in eine fremde Welt geworfen zu werden und an diesem Ort nach einem neuen Dasein suchen zu müssen. Im Augenblick ist sie dabei, ihr neues Projekt in den deutschsprachigen Alpen vorzubereiten. Wir haben sie dazu befragt. mehr

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