Aktuelles

Aktuelles aus der Abteilung 'Integration und Konflikt'

CASCA-Workshopbericht

22. November 2018
Während des Workshops “Ideas and Practices: Exploring Economic and Social Transformation in Central Asia”, der vom 11. bis 13. Oktober 2018 am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung stattfand, trafen sich etwa vierzig Wissenschaftler, die sich mit Zentralasien beschäftigen. An zweieinhalb Tagen diskutierten die Teilnehmer über den raschen sozialen Wandel, der in dieser Region durch die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in den letzten zehn Jahren ausgelöst wurde. [mehr]

Konferenzbericht: Punishment – Negotiating Society

13. November 2018
Die Konferenz „Punishment – Negotiating Society“ vom 14. bis 16. Februar 2018 war die dritte Konferenz im Rahmen der International Max Planck Research School zu Retaliation, Mediation and Punishment (IMPRS – REMEP). Sie bot einen interessanten Austausch zwischen HistorikerInnen, PolitikwissenschaftlerInnen, RechtswissenschaftlerInnen, KriminologInnen, Sozial- und KulturanthropologInnen, SoziologInnen, HumangeographInnen, PsychoanalytikerInnen, und NeurowissenschaftlerInnen, die in unterschiedlichen Kontexten zum Umgang mit Bestrafung geforscht hatten und dazu vortrugen. Die TeilnehmerInnen kamen aus Brasilien, Deutschland, Frankreich, Finnland, GB, Italien, Kanada, Neuseeland, Polen, Schweiz, Ungarn und den USA. [mehr]

Die Entwicklung Zentralasiens nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

1. Oktober 2018
Vom 11.-13. Oktober findet am MPI für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel „Ideas and Practices: exploring economic and social transformation in Central Asia“ statt. Dabei werden die Wissenschaftler Forschungsergebnisse zu den weitreichenden Transformationsprozessen präsentieren, die die zentralasiatischen Staaten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 erfasst haben. Der Workshop wird vom „Zentrum für ethnologische Studien zu Zentralasien“ (CASCA) einem Gemeinschaftsprojekt der Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ am MPI und dem Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich organisiert. Die Tagungssprache ist Englisch [mehr]

Auf dem Weg zu einem besseren Verständnis postkolonialer Gesellschaften

16. August 2018
Interview mit Jacqueline Knörr über ihr neues Buch [mehr]

Mehr als Chaos und Krise: Somalia im Umbruch

15. Juni 2018
Somalia gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als hoffnungsloser Fall, als Failed State, in dem nichts funktioniert, der keine Zukunft hat und der den internationalen Frieden bedroht. Tatsächlich gibt es aber kaum wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die gegenwärtige Lage im Land. Denn nahezu alle verfügbaren Daten stammen aus den 1960er–1980er Jahren. Die Konferenz “Continuity and change in Somali society, politics, and economy in the longue durée”, die vom 20. bis 22. Juni am MPI für ethnologische Forschung stattfindet, will deshalb auf der Basis aktueller sozialwissenschaftlicher Forschung ein differenzierteres Bild der Lage in Somalia zeichnen. Die Tagungssprache ist Englisch. [mehr]

Workshop: Geschäfte mit dem Land im Globalen Süden und ihre Folgen

17. Mai 2018
Im letzten Jahrzehnt hat der großflächige Erwerb von Landrechten durch finanzstarke Investoren in vielen Ländern des Globalen Südens massiv zugenommen. Mit den weitreichenden Folgen dieser Eingriffe für die lokale Bevölkerung, die Umwelt und die Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt sich vom 23. bis 25 Mai der internationale Workshop „Transformations and visions: responses, alternatives and resistances to large-scale land deals in the Global South“ am Max-Planck Institut für ethnologische Forschung. Die Tagungssprache ist Englisch. [mehr]

Wohin? Was passiert, wenn Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.

24. April 2018
Video-Mitschnitt des Max-Planck-Forums in Halle. [mehr]

Abwanderung und ihre Folgen für Westafrika

3. April 2018
Workshop über soziale und wirtschaftliche Auswirkungen von Migration für die Herkunftsstaaten [mehr]

Wie Feindbilder entstehen

29. März 2018
Chinesische Übersetzung des Buches „Wie Feindbilder entstehen“ in hoher Auflage erschienen [mehr]

Podiumsdiskussion – Alltägliche Grenzen: Migranten in Halle

19. Februar 2018
In den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Debatten über Migration nach Europa und Deutschland lag die Aufmerksamkeit bisher darauf, wie die Integration von Migranten und Asylsuchenden gelingen kann. Mit der von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Wissenschaftsinitiative Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion (WiMi) wird der Fokus jetzt vielmehr auf Muster und Mechanismen der Exklusion gelegt. Am 27. Februar 2018 sollen auf einer Podiumsdiskussion der Wissenschaftsinitiative Phänomene der Ausgrenzung von Migranten im konkreten Kontext des Lebens in Halle von verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. [mehr]

Die Funktion von Strafe im Kontext von Vergeltung und Vermittlung

6. Februar 2018
Tagung am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung zur Möglichkeit sozialer Ordnung [mehr]

ARD Campus Talks mit Prof. Dr. Günther Schlee: Wie Terroristen gemacht werden

13. November 2017
Im Rahmen der ARD-Sendereihe Campus Talks sprach Prof. Dr. Günther Schlee, Direktor der Abteilung Integration und Konflikt, in der Berliner Volksbühne über die Herausforderungen, denen Ethnologen bei der Forschung begegnen und welche ethischen Standards sie erfüllen müssen. Eine schriftliche Version des Vortrags ist vom Journal für Religionsphilosophie zur Veröffentlichung akzeptiert worden. [mehr]

Diskussionsveranstaltung: Globale Ursachen für Flucht und Vertreibung

7. November 2017
Am Dienstag, 14. November 2017 findet um 19:00 Uhr im Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wohin? Was passiert, wenn Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren“ statt. Dazu werden zunächst in Kurzvorträgen sieben ethnographische Fallstudien präsentiert. Im Anschluss daran ist eine Diskussion der Wissenschaftler mit dem Auditorium vorgesehen. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Max-Planck-Forum statt. Um Anmeldung per Mail unter forum@gv.mpg.de oder Telefon 089 2108-1668 wird gebeten. [mehr]

„Before Boas” von Han F. Vermeulen gewinnt den ICAS-Buch-Preis 2017

17. August 2017
Han Vermeulen, assoziierter Wissenschaftshistoriker und Ethnologe der Abteilung 'Integration und Konflikt' am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, hat für sein 2015 erschienenes Buch Before Boas: The Genesis of Ethnography and Ethnology in the German Enlightenment eine weitere Auszeichnung erhalten: Von der International Convention of Asia Scholars (ICAS) wurde Vermeulen in Chiang Mai, Thailand, am 20. Juli im Rahmen einer großen Festveranstaltung der ICAS-Buch-Preis 2017 in der Kategorie „Englische Publikationen – Sozialwissenschaften” verliehen. [mehr]

Han F. Vermeulens Publikation Before Boas wird von der Süddeutschen Zeitung zu den Büchern des Jahres 2016 gezählt

10. März 2017
Before Boas: The Genesis of Ethnography and Ethnology in the German Enlightenment von Han F. Vermeulen, wird von Horst Bredekamp in der Süddeutschen Zeitung zu den Büchern des Jahres 2016 gezählt [mehr]

Anaïs Ménard erhält den ‚Otto Hahn Award‘

17. Juni 2016
Anaïs Ménard von der Forschungsgruppe „Integration and Conflict along the Upper Guinea Coast (West Africa)“ (Abteilung ‘Integration und Konflikt’) wurde mit der ‚Otto-Hahn-Medaille‘ und dem ‚Otto-Hahn-Award‘ ausgezeichnet [mehr]

Neues Buch von Sandra Calkins veröffentlicht

21. März 2016
'Who Knows Tomorrow? Uncertainty in North‐Eastern Sudan' von Sandra Calkins [mehr]

The Morning After: Ethnologie mit Ebola-Kater

22. Februar 2016
Neuer Blogbeitrag zum problematischen Verhältnis zwischen Ethnologie und der westafrikanischen Ebola-Intervention [mehr]

Terrorismus: Top-Thema auf der Website der MPG

25. Januar 2016
Terrorismus ist derzeit das Top-Thema auf der Website der Max-Planck-Gesellschaft. Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ist mit Beiträgen von Carolin Görzig und Günther Schlee vertreten [mehr]
 
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