The Morning After: Ethnologie mit Ebola-Kater

Neuer Blogbeitrag zum problematischen Verhältnis zwischen Ethnologie und der westafrikanischen Ebola-Intervention

22. Februar 2016

Link: Blogbeitrag zum problematischen Verhältnis zwischen Ethnologie und der westafrikanischen Ebola-Intervention. 

Ebola Behandlungszentrum nach dem Sturm. Forecariah, Guinea am 17. Januar 2016

Jahreswechsel sind traditionell die passende Zeit für Rückblicke und Katerstimmung. Allerdings hält letztere bei einigen Medizin- und/oder Westafrika-spezialisierten EthnologInnen schon seit dem Frühherbst an. Der Kater ist vor allem „Ebola-bedingt“. Er ist der Ernüchterung geschuldet, die auf den Rausch an der plötzlich und unerwartet erfahrenen praktisch-politischen Relevanz ethnologischer Expertise folgte. Präziser: Der Kater ist der Nachhall der Ebola-bedingten Policy-Relevanz, die EthnologInnen im Verlauf der Epidemie erlebt haben.

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