Videos über unsere Forscher:innen, ihre Projekte und ihre Bücher

Yohannes Yitbarek Ejigu spricht über die Entwicklungspolitik in Südäthiopien. Er befasst sich mit den jüngsten Konflikten zwischen den agro-pastoralen Hamar-Gemeinschaften und der Distriktverwaltung, die durch Top-Down-Interventionen in Form von großen landwirtschaftlichen Investitionen, Naturschutzprogrammen und der Ausbildung von Hamar-Mädchen angeheizt wurden. mehr
In der ersten Folge unserer neuen Video-Serie Read On stellt Christoph Brumann sein neues Buch mit dem Titel “The best we share: nation, culture and world-making in the UNESCO World Heritage Arena” vor, in dem er sich mit der von den Unesco-Mitgliedstaaten 1972 verabschiedeten Welterbekonvention beschäftigt. mehr
In diesem Video spricht Pablo Ampuero Ruiz über seine ethnologische Forschung bei einheimischen Arbeitsmigranten in Südchina. Er interessiert sich besonders dafür, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander interagieren und durch ihre Interaktionen soziale Hierarchien (re)produzieren. mehr
In diesem Video erzählt Abdelghafar Salim von seiner ethnologischen Forschung bei Muslimen in Deutschland. Er untersucht, wie Geflüchtete ihr religiöses Leben gestalten und an die deutschen Verhältnisse anpassen. mehr
Am 13. November 2019 eröffnete der Historiker Wolfgang Reinhard die Herbstschule der "International Max Planck Research School for the Anthropology, Archaeology and History of Eurasia" (IMPRS ANARCHIE) mit dem Festvortrag "The Representation of Power and the Power of Representation". mehr
In diesem Video spricht die Anthropologin Rosalia Engchuan über ihre Forschung in Indonesien. Sie beschäftigt sich damit, wie indonesische FilmemacherInnen auf die Herausforderungen der Umwelt reagieren und wie sie es beispielsweise schaffen, durch Solidarität mit der LGBT*-Gemeinde die Entwicklung moralischer Vorstellungen zu beeinflussen. mehr
Am 21. und 22. November 2019 veranstaltete die Max -Planck-Forschungsgruppe "How 'Terrorists' Learn" den Workshop "Is Terrorist Learning Different?". MPI-Gründungsdirektor Günther Schlee hielt die Keynote mit dem Titel "Studying Evil". Er sprach über die Möglichkeiten und Grenzen, das Lernen von Terrorgruppen zu erforschen und die damit verbundenen ethischen Probleme. mehr
Vom 11. bis 13. Dezember 2019 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung eine Konferenz mit dem Titel „Work, Ethics and Freedom“ statt. Den Eröffnungsvortrag hielt Wolfgang Streeck, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, über verschiedene Konfigurationen im Verhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus in der Theorie und der realen Welt. mehr
Luisa Schneider spricht in diesen beiden Videos unserer Serie über ihre Forschung. Sie beschäftigt sich mit der Privatsphäre, der Intimität und dem staatsbürgerlichen Engagement von wohnungslosen Menschen in Deutschland. Spieldauer: 3 Minuten mehr
In diesen beiden Videos unserer Serie spricht Jonas Klee über seine Forschung in der senegalesischen Stadt Ziguinchor und darüber, wie die Menschen dort mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgehen. Spieldauer: 3 Minuten mehr
In diesem Video unserer Serie spricht Annelise Riles, Forschungspartnerin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle, über ihre Forschung zur Financial Governance und wie diese von den Bürgern wahrgenommen wird. Und sie erklärt, wie anthropologische Methoden des Zuhörens und Nachdenkens über die Standpunkte anderer dazu beitragen können, den Dialog zwischen Experten und der Öffentlichkeit zu verbessern und demokratische Prozesse zu beleben.
Sprache: Englisch
Spieldauer: 3 Minuten mehr
Der letzte große Workshop zum Thema “Social Relations of the Capitalocene: Work, Value(s) and Personhood Below the Commanding Heights” im Rahmen von Chris Hanns ERC Projekt “Realising Eurasia: Civilization and Moral Economy in the 21st Century”wurde von Hann und der Projektkoordinatorin Lale Yalçın-Heckmann organisiert und fand vom 23.-25. Januar 2019 statt. Im Mittelpunkt standen die empirischen und theoretischen Forschungsergebnisse, welche die Projektgruppe seit 2014 erarbeitet hatte.
Der erste Hauptredner, Gareth Dale, betonte die Neuartigkeit der kapitalistischen Zeitlichkeit in der Weltgeschichte. Polanyis Narrativ wurde besonders in den beiden anderen Redebeiträgen von Ayşe Buğra (Boğaziçi, Istanbul) und Mark Harvey (Essex) aufgegriffen. Erstere benutzte Polanyis Begriff der Reziprozität, um die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Staat und Unternehmen in der Türkei zu betrachten. Harvey fragte sich, wie  jede Volkswirtschaft gegebenenfalls als entbettet beschrieben werden kann. mehr
In diesen beiden Videos unserer Serie „Spot On – Three Minutes of Anthropology“ erzählt Imad Alsoos aus der Forschungsgruppe "Wie 'Terroristen' lernen" über seine Forschung zur islamischen Mobilisierung in Palästina und Tunesien – einmal auf Englisch und einmal auf Arabisch. Spieldauer: 3 Minuten mehr
In diesen beiden Videos unserer Serie „Spot On – Three Minutes of Anthropology“ spricht Charlotte Bruckermann über Folgen der Finanzialisierung und ihre Feldforschung in China – einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch.
Spieldauer: 3 Minuten mehr
Seit vielen Jahren suchen Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt Schutz in Europa. Da der Antrag auf Asyl aber nur auf dem Hoheitsgebiet eines EU-Mitgliedstaats gestellt werden kann, begeben sich Tausende auf lebensgefährliche Fluchtrouten über das Mittelmeer oder den Balkan. Eine Möglichkeit, auf sicherem Weg nach Europa zu gelangen, wäre die Ausstellung von humanitären Visa. Die Konferenz „Humanitarian visas and the external dimension of the EU migration and asylum policy“, die vom 17. bis 18. Mai am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung stattfand, hat sich mit der Frage beschäftigt, ob humanitäre Visa eine sinnvolle Alternative für die EU-Asyl- und Migrationspolitik sein können. mehr
Autorin: Carolin Görzig
Spieldauer: 12 Minuten mehr
Die ersten beiden Videoclips unserer neuen Serie „Spot On – Three Minutes of Anthropology“ sind fertig und jetzt auch online verfügbar. Die Idee der Serie ist, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPI sich selbst und ihre Forschung innerhalb von drei Minuten vorstellen. Und sie tun dies gleich zwei Mal: Einmal in Englisch und einmal in ihrer Muttersprache. Brian Campbells Muttersprache ist Maltesisch. Viel Spaß beim Anschauen.
Spieldauer: 3 Minuten mehr
Zur Redakteursansicht