Hatem Elliesie spricht im Podcast der Uni Leipzig "Auf einen Kaffee mit ..." über seine Forschung zu muslimischen Lebenswelten und zur Alltagspragmatik des islamischen Rechts. mehr

Max-Planck-Fellow Dirk Hanschel ist zum Martin-Flynn-Global-Law-Professor an der University of Connecticut in den USA ernannt worden. Mit der dreijährigen Gastprofessur sind eine Mitgliedschaft sowie mehrere Gastaufenthalte an der Universität verbunden. Hanschel leitet seit 2019 die Max-Planck-Fellow-Gruppe 'Umweltrechte im Kulturellen Kontext' am MPI für ethnologische Forschung (MPI) und ist Professor für Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Wir haben mit Dirk Hanschel darüber gesprochen, wie es zu dieser Ernennung kam und welche Pläne er in den USA hat. mehr

Genaue Zahlen gibt es nicht. Aber Schätzungen zu Folge steigt die Wohnungslosigkeit in Deutschland seit vielen Jahren stetig an. Inzwischen können sich etwa eine Million Menschen keine Wohnung mehr leisten. "Die Zahlen werden weiterhin steigen und die Probleme lassen sich mit unserem momentanen Hilfesystem nicht lösen", sagt Luisa Schneider, die als Wissenschaftlerin am MPI zu den Lebensbedingungen wohnungsloser Menschen geforscht hat und jetzt Professorin an der Universität Amsterdam ist. Im Dokumentarfilm Leben ohne Zuhause von Max Neidlinger kommt Luisa Schneider gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten zu Wort. mehr

Christoph Brumann spricht im Interview mit Kathrin Hondl im Deutschlandfunk darüber, warum die UNESCO-Vision eines umfassenden multilateralen Schutzes herausragender Kultur und Naturgüter nie wirklich umgesetzt wurde. Und er hat eine Erklärung dafür, warum die reichen Länder des globalen Nordens trotz einiger Reformen bei der Nominierung von Welterbestätten nach wie vor einen großen Vorteil haben und ihre Interessen häufig durchsetzen können. mehr

Am Freitag, 2. Juli, wurde dem Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung (MPI) im Rahmen einer Videokonferenz der Sammelband „Explorations in Economic Anthropology“ symbolisch übergeben. Zwanzig Autorinnen und Autoren setzen sich darin in kurzen und prägnanten Beiträgen mit jenen Themen auseinander, die Hann seit mehr als vier Jahrzehnten intensiv beschäftigen: die Entwicklung postsozialistischer Staaten, globale wirtschaftliche und soziale Transformationen und die Beziehung zwischen wirtschaftlichem Handeln und religiösen Werten. mehr

Moralische Gebote und Regeln haben für unser Zusammenleben eine immense Bedeutung. Aber wie entstehen sie, welche Funktion haben sie in unterschiedlichen Kontexten und wie haben sie sich im Laufe der Menschheitsgeschichte gewandelt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Online-Tagung “Society and Morality in Eurasia: From Prehistory to the Present Day”, die vom 7. bis 9. Juli 2021 von Chris Hann, Direktor der Abteilung „Resilienz und Transformation in Eurasien“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) in Kooperation mit dem Archäologen Franҫois Bertemes und dem Historiker Andreas Pečar von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) organisiert wird. mehr

Der norwegische Ethnologe Thomas Hylland Eriksen hält am 24. Juni 2021, um 18:00 Uhr, die 11. Goody-Vorlesung mit dem Titel „The Treadmill Paradox in Cultural History: Competitive global capitalism and the Anthropocene challenge”. Ausgehend von Goodys Theorien der Herrschaft und Konkurrenz zwischen Westeuropa und China in der Geschichte wird er evolutionistische Ansätze hinterfragen und sich mit den katastrophalen Konsequenzen des aktuellen ökonomischen Wettbewerbs für die Menschen und ihre globale Umwelt beschäftigen. Thomas Hylland Eriksen ist Professor für Sozialanthropologie an der Universität Oslo und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung (MPI). mehr

Jason Cons von der Universität Texas, Austin, spricht auf der Basis seiner ethnologischen Feldforschung am Donnerstag, 3. Juni 2021, um 19:00 Uhr, darüber, wie sich die Sundarbans in Bangladesh, die größten Mangrovenwälder der Welt, aufgrund der globalen Erwärmung und folgenreicher menschlicher Eingriffe verändern. Aber es ist nicht nur die Natur selbst, die einem tiefgreifenden Wandel ausgesetzt ist. Cons zeigt in seinem Vortrag, wie die zahlreichen Interventionen in diesem Gebiet auch zur Gefahr für das soziale Leben an der Küste werden. mehr

Am Mittwoch, 26. Mai 2021, beginnt das 7. Festival der Philosophie in Hannover. Die Max-Planck-Gesellschaft ist in diesem Jahr Partner der Veranstaltung. Zehn Forscherinnen und Forscher aus acht Max-Planck-Instituten werden dabei online mit Philosophen und Geisteswissenschaftlern diskutieren. Vom Bild des Universums bis zur Krise des Anthropozän, von der Freiheit der Wissenschaft bis zu Tierrechten und zur Willensfreiheit stehen zentrale Aspekte unseres Welt- und Selbstverständnisses zur Debatte – immer unter dem Gesichtspunkt von Weisheit und Wissenschaft. mehr

Die Abteilung ‚Anthropologie des wirtschaftlichen Experimentierens‘ hat heute ihr MoLab Inventory of Mobilities and Socioeconomic Changes gestartet. MoLab steht für Mobility, Technology and Wellbeing Lab. Es besteht aus Beiträgen, die auf neue Muster und Bedeutungen von Mobilität hinweisen. Das Verzeichnis dokumentiert dabei laufende Veränderungen von Mobilitäten und erkundet neue Forschungsperspektiven, die sich aus den empirischen Daten ergeben. mehr

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