Vom 21.–22. November 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung ein Workshop mit dem Titel „Is Terrorist Learning Different?“ statt. Der Workshop wird von den Mitgliedern der Forschungsgruppe „Wie ‚Terroristen‘ lernen“ organisiert. Auf der Basis internationaler Fallstudien werden die Workshopteilnehmer Lernprozesse von Terrorgruppen und ihren Mitgliedern analysieren. Die Sprache des Workshops ist Englisch. mehr

Wie sieht die Zukunft des Terrorismus aus und was kann man aus vergangenen Entwicklungen lernen? Gibt es vielleicht sogar typische Muster, die Aufschluss darüber geben, in welcher Weise terroristische Bewegungen entstehen und wie sie sich entwickeln? Diesen Fragen geht Carolin Görzig in ihrem zwölfminütigen Vortrag nach, bei dem sie auch von Feldforschungen in Nordirland, Tunesien und dem Nahen Osten berichtet. mehr

Zum Auftakt der Konferenz „Work, Ethics and Freedom“, die vom 11. bis 13. Dezember 2019 am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung stattfindet, hält der renommierte Sozialforscher Wolfgang Streeck den Eröffnungsvortrag mit dem Titel: „Reflections on the Particular and the Universal: Varieties and commonalities in social life and social science“. Es ist die erste große Konferenz im Rahmen des Max-Cam Centers („Max Planck – Cambridge Centre for Ethics, Economy and Social Change). mehr

Vom 3.–5. Oktober 2019 findet im Harnack-Haus, Ihnestraße 16–20, in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Cargoes: The Materiality of Connectivity in Motion Across the Indian Ocean“ statt. Die Konferenz wird im Rahmen des am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) angesiedelten Fellow-Programms „Connectivity in Motion – Port Cities of the Indian Ocean“ unter der Leitung von Max-Planck-Fellow Burkhard Schnepel organisiert. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen „Cargoes“, also Dinge, die transportiert und danach oft, aber nicht immer, verkauft werden. Wie stellt der Austausch und Konsum dieser Dinge Verbindungen zwischen Menschen, Gruppen, Regionen, Nationen und ganzen Kontinenten her? mehr

Am 23. September 2019 stellt das von Attila Melegh geleitete Karl Polanyi Center for Global Studies an der Corvinus-Universität Budapest das kürzlich erschienene Buch „Repatriating Polanyi. Market Society in the Visegrád States“ von Chris Hann vor. Mihály Sárkány, Joanna Mroczkowska, Iván Szelényi und Gergely Pulay nehmen an der Veranstaltung als Kommentatoren teil. Margit Feischmidt wird die Diskussion moderieren. Im Vorfeld der Buch-Präsentation haben wir mit Chris Hann gesprochen und ihm ein paar Fragen zum Inhalt seines Buches gestellt. mehr

Die Konferenz „Law, Islam and Anthropology“, 9. bis 10. November 2018, war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) und der Vereniging tot bestudering van het recht van de Islam en het Midden Oosten (RIMO). mehr

Der Workshop, der von der Max Planck Forschungsinitiative “Die Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion” initiiert und veranstaltet wurde, konzentrierte sich auf die Zusammenhänge zwischen Zwangsmigration, Exklusion und sozialer Klasse. In der bisherigen Forschung zu Fluchtmigration findet der Aspekt der sozialen Klasse oft wenig Beachtung oder verbirgt sich hinter anderen Begriffen, z. B. wenn Geflüchtete als „verletzlich“, „arm“, oder als „besser gestellt“ beschrieben werden. mehr

Der ungarische Soziologe, Ökonom, Historiker und renommierte Analytiker der autoritären Wende in Osteuropa Attila Melegh war fünf Monate lang Gastwissenschaftler am MPI für ethnologische Forschung. Er ist Professor an der Corvinus University, Budapest, und Senior Researcher am Demographic Research Institute, Budapest. Er ist außerdem Gründungsdirektor des Karl Polanyi Research Center for Global Social Studies an der Corvinus University. Von ihm wollten wir wissen, wie er die aktuelle politische Lage in Europa einschätzt und inwieweit die Schriften von Karl Polanyi zur Analyse der Entwicklung beitragen können. Außerdem gibt es auch noch einen weiteren guten Grund für dieses Interview: Polanyis bedeutendes Werk The Great Transformation ist vor genau 75 Jahren erschienen. mehr

Für viele Menschen bedeutet das Leben in Städten ein Leben unter prekären Bedingungen – in ökonomischer, sozialer, moralischer und gesundheitlicher Hinsicht. Denn Urbanität ist durch hohe Anonymität, die physische Nähe zu Fremden und die Abhängigkeit von Geld geprägt. Dabei wird die Stadt auch als ein Umfeld wahrgenommen, das sich in ständigem Wandel befindet. Hier treffen transnationale Ströme von Menschen, Ideen und Kapital aufeinander. Unsicherheit, Risiko und Verletzlichkeit sind die Herausforderungen, die das Leben in der Stadt mit sich bringt. mehr

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