„Konfliktregulierung in Deutschlands pluraler Gesellschaft: ‚Paralleljustiz‘?“ – eine Konferenz der Abteilung 'Recht & Ethnologie' des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung, am 1. Dezember 2023 im Harnack-Haus in Berlin

Paralleljustiz fordert den Rechtsstaat heraus, so lautet eine verbreitete Ansicht. Aber gibt es überhaupt ein völlig entkoppeltes, verborgenes Rechtssystem innerhalb Deutschlands? Das ist eine der Fragen, die auf der Konferenz „Konfliktregulierung in Deutschlands pluraler Gesellschaft: ‚Paralleljustiz‘?“ am 1.12.2023 im Harnack-Haus in Berlin behandelt werden. Wissenschaftler des MPI für ethnologische Forschung stellen dabei die Ergebnisse ihrer Forschung in migrantischen Milieus und staatlichen Einrichtungen vor und diskutieren mit Vertretern von Justizministerien der Länder Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse der Konferenz werden in der ersten Jahreshälfte 2024 publiziert. mehr

Patrick Desplat: Wissenschaftliche Koordinator der neuen International Max Planck Research School (IMPRS) "Global Multiplicity. A Social Anthropology for the Now.

Interview mit IMPRS-Koordinator Patrick Desplat mehr

Ursula Rao, Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Ursula Rao, die Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung (MPI), wurde zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) gewählt und hat im Juni 2023 ihre Ernennungsurkunde erhalten. Die BBAW ist eine Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer über 300-jähriger Tradition. Zu ihrer Aufgabe gehören die Förderung der Wissenschaften, Politikberatung und die Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Zum Mitglied kann gewählt werden, wer sich durch wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat. mehr

Christoph Brumann, Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft und Forschungsgruppenleiter am MPI für ethnologische Forschung.

Christoph Brumann, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung und Honorarprofessor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wurde in den Senat der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gewählt. Er übt dieses Amt als neugewählter Sprecher der Vertreter*innen der wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Geistes-, Human- und Sozialwissenschaftlichen Sektion der MPG aus. In dieser Funktion ist Brumann nun auch Mitglied der Perspektivenkommission der Sektion. mehr

Dirk Hanschel: Fellow am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung und Leiter der Forschungsgruppe ‚Umweltrechte im kulturellen Kontext‘

Kann man Meere, Flüsse und Wälder besser schützen, indem man sie als Rechtssubjekte anerkennt und ihnen damit eigene Rechte zuspricht? Ecuador hat genau das getan und 2008 als erster Staat Rechte der Natur in die Verfassung aufgenommen. Seitdem wird diese Idee immer populärer und lokale Initiativen, soziale Bewegungen, nichtstaatliche Organisationen und Gerichte berufen sich weltweit darauf. Aber wie wirksam sind diese ökozentrischen Rechte tatsächlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt ein Projekt am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) das von der Volkswagenstiftung mit 350 000 Euro für die Dauer von zwei Jahren gefördert wird. mehr

Lange Nacht der Wissenschaften in Halle – Freitag, 7. Juli 2023

Wie verändert künstliche Intelligenz die Gesprächstherapie und was hat sie für Auswirkungen auf die therapeutische Beziehung? Warum sind Begriffe wie „Clankriminalität“ und „Paralleljustiz“ nicht nur problematisch, sondern ganz einfach falsch? Und was ist das Besondere an der astronomischen Forschung, die in Afrika betrieben wird? Mit diesen Fragen befassen sich am Freitag, 7. Juli, ab 17 Uhr im Melanchthonianum im Hörsaal D die drei MPI-Wissenschaftler:innen Claudia Lang, Hatem Elliesie und Hanna Nieber mehr

Ursula Rao: Geschäftsführende Direktorin am MPI für ethnologische Forschung und stellvertretende Sprecherin der Antragsskizze „Neue globale Dynamiken: Welten in der Krise?“ der Förderlinie Exzellenzcluster in der zweiten Wettbewerbsphase der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.

Gemeinsam mit den Universitäten in Leipzig und Halle sowie sechs Leibniz-, Max-Planck- und Helmholtz-Instituten hat sich das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) an einer Antragsskizze in der Förderlinie Exzellenzcluster in der zweiten Wettbewerbsphase der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder beteiligt. In der Skizze mit dem Projekttitel „Neue globale Dynamiken: Welten in der Krise?“ stehen die gegenwärtig beobachtbaren weltweiten Krisen und die damit zusammenhängenden Wandlungs- und Transformationsprozesse im Mittelpunkt sozial- und umweltwissenschaftlicher Forschung. mehr

Ursula Rao: Sprecherin der IMPRS "Global Multiplicity. A Social Anthropology for the Now" und Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) gründet zum Herbst 2023 gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Universität Leipzig und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die International Max Planck Research School (IMPRS) "Global Multiplicity. A Social Anthropology for the Now". Die IMPRS ist zunächst für sechs Jahre geplant und wird bis zu 40 Promovierende aufnehmen. Dieses Gemeinschaftsprojekt ist damit eine der größten Research Schools für die strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach Ethnologie in Europa. Sprecherin der IMPRS ist die Geschäftsführende Direktorin des MPI Ursula Rao. mehr

MPI-Alumna Anita von Poser hat seit Oktober 2022 eine Professur am Seminar für Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

In loser Reihenfolge veröffentlichen wir an dieser Stelle Interviews mit Alumni des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Wir wollen wissen, wo sie leben und arbeiten, woran sie forschen und welche Rolle die Zeit am MPI für sie heute noch spielt. Und sie erzählen uns, welchen Rat sie ihren Studierenden mit auf den Weg geben und welches Buch sie in letzter Zeit beeindruckt hat. mehr

Vom 1. Februar 2023 für drei Jahre zum Mitglied in den Wissenschaftsrat berufen: Ursula Rao, Geschäftsführende Direktorin am MPI für ethnologische Forschung

Die Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung Prof. Dr. Ursula Rao wurde zum 1. Februar 2023 für die Dauer von drei Jahren in den Wissenschaftsrat berufen. Das Gremium berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in grundlegenden Fragen der Wissenschaft, der Forschung und der Hochschulen. mehr

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