Konferenzbericht "Law, Islam and Anthropology"

Die Konferenz „Law, Islam and Anthropology“, 9. bis 10. November 2018, war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Abteilung „Recht & Ethnologie“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI), der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht (GAIR) und der Vereniging tot bestudering van het recht van de Islam en het Midden Oosten (RIMO). mehr

Workshopbericht ‘Forced Migration, Exclusion, und Social Class’

Der Workshop, der von der Max Planck Forschungsinitiative “Die Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion” initiiert und veranstaltet wurde, konzentrierte sich auf die Zusammenhänge zwischen Zwangsmigration, Exklusion und sozialer Klasse. In der bisherigen Forschung zu Fluchtmigration findet der Aspekt der sozialen Klasse oft wenig Beachtung oder verbirgt sich hinter anderen Begriffen, z. B. wenn Geflüchtete als „verletzlich“, „arm“, oder als „besser gestellt“ beschrieben werden. mehr

"Die neoliberale Ordnung bringt rechte Eliten an die Macht"

Der ungarische Soziologe, Ökonom, Historiker und renommierte Analytiker der autoritären Wende in Osteuropa Attila Melegh war fünf Monate lang Gastwissenschaftler am MPI für ethnologische Forschung. Er ist Professor an der Corvinus University, Budapest, und Senior Researcher am Demographic Research Institute, Budapest. Er ist außerdem Gründungsdirektor des Karl Polanyi Research Center for Global Social Studies an der Corvinus University. Von ihm wollten wir wissen, wie er die aktuelle politische Lage in Europa einschätzt und inwieweit die Schriften von Karl Polanyi zur Analyse der Entwicklung beitragen können. Außerdem gibt es auch noch einen weiteren guten Grund für dieses Interview: Polanyis bedeutendes Werk The Great Transformation ist vor genau 75 Jahren erschienen. mehr

Workshopbericht 'Urban Precarity'

Für viele Menschen bedeutet das Leben in Städten ein Leben unter prekären Bedingungen – in ökonomischer, sozialer, moralischer und gesundheitlicher Hinsicht. Denn Urbanität ist durch hohe Anonymität, die physische Nähe zu Fremden und die Abhängigkeit von Geld geprägt. Dabei wird die Stadt auch als ein Umfeld wahrgenommen, das sich in ständigem Wandel befindet. Hier treffen transnationale Ströme von Menschen, Ideen und Kapital aufeinander. Unsicherheit, Risiko und Verletzlichkeit sind die Herausforderungen, die das Leben in der Stadt mit sich bringt. mehr

Märkte in Vietnam: Das neue Buch von Kirsten Endres

Im Juni wird Kirsten Endres‘ neues Buch „Market Frictions. Trade and Urbanization at the Vietnam-China Border” als 5. Band in der Reihe „Max Planck Studies in Anthropology and Economy“ bei Berghahn erscheinen. Vietnam-Spezialistin Kirsten Endres ist Forschungsgruppenleiterin in der Abteilung ‚Resilienz und Transformation in Eurasien‘ am Max-Planck- Institut für ethnologische Forschung (MPI). Wir haben mit ihr über ihr neues Buch gesprochen. mehr

Landwirtschaft in Ostafrika: Kleine Strukturen – große Bedeutung für die Biodiversität

Vom 20.–21. Juni 2019 findet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) eine Konferenz mit dem Titel „Guardians of Productive Landscapes“ (GPL) statt. GPL ist eine Initiative, an der neben der Universität Göttingen die Abteilung ‚Integration und Konflikt‘ am MPI beteiligt ist. Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung der traditionellen Landbewirtschaftung in Ostafrika für den Erhalt der Biodiversität zu dokumentieren. In diesem Rahmen sind auch ethnografische Filme entstanden, die auf der Konferenz in Ausschnitten gezeigt und diskutiert werden. Die Sprache der Konferenz ist Englisch. mehr

Carola Lentz spricht über die Entstehung neuer Klassenverhältnisse in Nordghana

Die LoDagaa (Dagara) wurden von Jack Goody in den 1950er Jahren als Beispiel einer herrschaftsfreien Gesellschaft beschrieben. Die Mainzer Ethnologin Carola Lentz wird sich in ihrem Vortrag mit dem Titel „Class and Power in a Stateless Society: revisiting Jack Goody’s ethnography of the LoDagaa (Ghana)” damit beschäftigen, wie sich die soziale Struktur und politische Organisation dieser Gruppe in Nordghana im Laufe des 20. Jahrhunderts gewandelt hat und wie es zur Herausbildung von Chieftaincy, Ethnizität und einer Mittelklasse gekommen ist. Der Vortrag in englischer Sprache findet am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr am MPI für ethnologische Forschung (MPI) im Advokatenweg 36 im Rahmen der jährlichen Goody-Vorlesung statt, die von Chris Hann, Direktor der Abteilung ‚Resilienz und Transformation‘, organisiert wird. mehr

Ethnologie des Smartphones: Vortrag von Thomas Hylland Eriksen

Am 12. Juni 2019 hält der norwegische Ethnologe Thomas Hylland Eriksen am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung einen Vortrag mit dem Titel: „To See the World in a Grain of Sand: The smartphone and comparative anthropology“. Eriksen ist Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPI und wurde insbesondere mit seiner Theorie der globalen Überhitzung einem breiten Publikum bekannt. In seinem Vortrag wird er sich aus ethnologischer Perspektive mit den Folgen der weltweiten Verbreitung von Smartphones beschäftigen. Der englischsprachige Vortrag beginnt um 18:00 Uhr. mehr

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